Fächerübergreifender Unterricht: Geschichte & Bildende KUNST
Entdeckungsreise im Pergamonmuseum – Das Panorama –
Die Klasse 7a (jetzt 8a) besuchte das Pergamonmuseum. Das Panorama in Berlin. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler in die Welt der antiken Stadt Pergamon eintauchen. Die Ausstellung verbindet originale Kunstwerke aus der Antikensammlung mit modernen digitalen und künstlerischen Darstellungen.
Ein besonderer Höhepunkt ist das große 360°-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi. Es zeigt die antike Stadt Pergamon und vermittelt einen beeindruckenden Eindruck davon, wie die Stadt in der Antike ausgesehen haben könnte. Die Besucherinnen und Besucher können die Stadt aus verschiedenen Perspektiven betrachten und zahlreiche Details entdecken.


Der Pergamonaltar
Ein wichtiger Teil der Ausstellung ist der Pergamonaltar. Er entstand im 2. Jahrhundert v. Chr. während der Herrschaft von König Eumenes II. und gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der hellenistischen Kunst.
Der große Altar bestand aus Marmor und war mit aufwendigen Reliefs geschmückt. Besonders bekannt sind der Gigantenfries und der Telephos-Fries.
Der Gigantenfries zeigt den Kampf der griechischen Götter gegen die Giganten. Der Telephos-Fries erzählt dagegen in mehreren Szenen die Geschichte des Helden Telephos. Die eindrucksvollen Reliefs zeigen zahlreiche Figuren, Bewegungen und Gefühle und geben einen Einblick in die Kunst der damaligen Zeit.


Fünf Stationen – fünf spannende Entdeckungen
Für den Museumsbesuch wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt verschiedene Aufgaben. An insgesamt fünf Stationen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten Kunstwerken und Bereichen der Ausstellung.
Dabei ging es nicht nur darum, Informationen zu lesen. Die Gruppen mussten genau hinschauen, Details entdecken, Fragen beantworten und ihre Beobachtungen gemeinsam besprechen.

1. Der Telephos-Fries
An der ersten Station beschäftigten sich die Gruppen mit dem Telephos-Fries. Die Reliefs erzählen Szenen aus dem Leben des mythischen Helden Telephos.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchten die dargestellten Personen und Handlungen. Dabei versuchten sie, die Geschichte anhand der Bilder zu verstehen und einzelne Szenen richtig einzuordnen.
2. Die Reliefplatten des Gigantenfrieses
Die zweite Station führte zum berühmten Gigantenfries. Die Schülerinnen und Schüler betrachteten die Darstellung des Kampfes zwischen den Göttern und den Giganten.
Dabei konnten sie beobachten, wie die Künstler Bewegung, Spannung und Gefühle in den Marmorreliefs darstellten. Die Figuren wirken sehr lebendig und zeigen die große Bedeutung der Bildhauerkunst in der Antike.
3. „Der Schöne Kopf“
An der dritten Station stand der sogenannte „Schöne Kopf“ im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler betrachteten das Gesicht genau und beschäftigten sich mit seiner Gestaltung.
Dabei ging es unter anderem um Gesichtsausdruck, Haare und die Wirkung des Blicks. Die Gruppe konnte feststellen, dass auch eine einzelne Skulptur viele Fragen aufwerfen und unterschiedliche Eindrücke vermitteln kann.
4. Das kolossale Haupt des Herakles
Die vierte Station widmete sich dem kolossalen Haupt des Herakles. Schon die Größe der Darstellung beeindruckte die Schülerinnen und Schüler.
Sie untersuchten das Gesicht des Herakles und beschäftigten sich mit der Frage, wie Stärke und Kraft durch eine Skulptur dargestellt werden können. Dabei wurde deutlich, welche Wirkung große und monumentale Kunstwerke auf ihre Betrachter haben können.


5. Das 360°-Panorama von Pergamon
Zum Abschluss ging es in das große 360°-Panorama von Pergamon. Auf einer riesigen Rundbildfläche wird die antike Stadt eindrucksvoll dargestellt.
Die Schülerinnen und Schüler konnten die Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Sie entdeckten Gebäude, Straßen, Menschen und viele kleine Einzelheiten des antiken Stadtlebens.


Mit großem Interesse dabei
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a waren aktiv bei der Sache und zeigten großes Interesse. In ihren Gruppen tauschten sie sich aus, lösten gemeinsam die Aufgaben und entdeckten immer wieder neue Details.
Der Besuch zeigte, dass Geschichte und Kunst besonders spannend werden können, wenn man historische Zeugnisse nicht nur aus dem Schulbuch kennt, sondern ihnen direkt begegnet. Das Pergamonmuseum. Das Panorama verbindet antike Kunstwerke mit einer modernen und beeindruckenden Präsentation.
Ein rundum gelungener und spannender Besuch der Klasse 8a mit Frau Stange und Herrn Schinck. Eine tolle Ausstellung der Museen in Berlin!

